Der Ort
Schüttauhof, 1220
Der Schüttauhof ist ein klassischer Gemeindebau des Roten Wien in Kaisermühlen. Er wurde in den Jahren 1924-1925 erbaut. Er war zunächst der größte Gemeindebau in Kaisermühlen, wurde jedoch schon bald durch den 1930 erbauten Goethehof in den Schatten gestellt. Benannt wurde der Hof nach einer vor der Donauregulierung dort befindlichen Insel, die Schüttau genannt wurde.
Obwohl der Gemeindebau in der TV-Serie Kaisermühlenblues nie benannt wurde, fanden doch alle Dreharbeiten im Schüttauhof statt. Zudem wird immer wieder gegen die Bewohner*innen des Goethehofes geätzt. Gedreht wurde im Schüttauhof bei der Stiege 7 (die in der Serie die „10er Stiegen“ darstellt) sowie an der der Neuen Donau zugewandten Straßenseite des Schüttauhofes am Kaisermühlendamm.
Das Thema
Zu Gast
Florian Wagner studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien. Ein Fachgebiet ist Zeitgeschichte und Medien. Hier untersuchte er die Darstellung historischer Transformationsprozesse in den Fernsehserien „Ein echter Wiener geht nicht unter“ und „Kaisermühlen Blues“. Florian Wagner arbeitet im Haus der Geschichte Österreich.
Tipps
Zum Lesen:
- Monika Wagner: Ein „Indianer-Café“ als Attraktion
- Elisabeth Patsios: Loos Bar American Bar – Kärntner Bar – Loos Bar. Die legendärste Bar Wiens. Wien 2011
Zum Trinken:
Volksstimme-Fest. Stand der Österreichisch-Kubanischen Gesellschaft. Alljährlich erstes Septemberwochenende auf der Jesuitenwiese, 1020 Wien