Mühl-Sekte

Was als radikales Gegenmodell zum konservativen und reaktionären Kulturklima im Nachkriegs-Österreich begann, entwickelte sehr schnell autoritäre Strukturen. Bald zog die Wohngemeinschaft auf einen Gutshof ins Burgenland und firmierte unter dem Titel „Mühl-Kommune“. Dort fand fast 20 Jahre lang die systematische materielle und sexuelle Ausbeutung der sektenähnlichen Gruppe aus, wobei vor allem junge Frauen und Kinder Opfer von Gewalt und Missbrauch wurden.